Auslandstierschutz - warum?

Auslandstierschutz – warum?

Immer wieder wird kritisch hinterfragt, warum eigentlich deutsche Tierschutz-Organisationen Straßenhunde aus dem Ausland holen. Haben wir selbst nicht genügend Tierschutzprobleme? Müssen wir die ganze Welt retten wollen?

Gleich vorab: Nicht alles, was sich in der Tierschutzszene bewegt, ist seriös, erst recht nicht im so genannten Auslandstierschutz. Generell gilt: Je emotionaler und schriller eine Organisation das Mitleid des Tierfreundes anspricht, desto mehr Vorsicht ist angesagt.

Nun zu den Fakten: Straßenhunde gibt es in allen ost- und südeuropäischen Ländern sowie in großen Teilen Asiens. Sie sind Nachkommen ehemaliger Haus- und Hofhunde. Heimat- und herrenlos versuchen sie zu überleben. Zu einer Gefahr für den Menschen werden sie so gut wie nie.

Wie gut – oder wie schlecht – geht es den Streunerhunden? In Bulgarien und Rumänien, zum Beispiel, gehören sie zum Straßenbild. Während Straßenhunde in Bulgarien jedoch weitgehend unbehelligt leben, sind sie in den Städten Rumäniens grausamer Verfolgung ausgesetzt.

Was passiert in Rumänien?

Seit 17 Jahren betreibt die Tierhilfe Hoffnung e.V. bei Pitesti /Rumänien das Tierheim Smeura, das in großem Umfang Kastrations- und Impfprogramme an Straßenhunden durchführt. Die betreffenden Hunde wurden ursprünglich an ihren angestammten Futterplätzen wieder ausgesetzt und medizinisch überwacht. Mit gezielter, flächendeckender Kastration der Straßenhunde hätte das Problem bald auf humane Weise gelöst sein können.

Was aber passiert neuerdings in Rumänien? Nachdem seit drei Jahren die Kommunalbehörden zur Ausrottung der Straßenhunde in eigener Regie ermächtigt sind, hat in rumänischen Städten ein Massaker eingesetzt. Ein enthemmter Mob schlägt auf der Straße Hunde tot, verbrennt oder begräbt sie lebend. Lachende Kinder stehen neben verstümmelten Hundeleichen. Brutale städtische Hundefänger-Kommandos fangen alle Hunde ein und bringen sie in Tötungsstationen, eben auch alle diejenigen Hunde, die schon von Tierheim-Veterinären kastriert und gechippt wurden. In den Tötungsanstalten wird dilettantisch und grausam getötet. Den meisten Hunden wird Naphthalin ins Herz gespritzt, oder auch einfach Luft in die Venen. Sie sterben unter schlimmen Qualen.

Die städtische Tötungsstation von Pitesti liegt genau gegenüber der Smeura. Bürgermeister Tudor Pendiuc erpresst die Tierheimleitung der Smeura: Entweder ihr übernehmt alle Hunde – auch eure bereits kastrierten und geimpften – oder ihr seht zu, wie getötet wird. Binnen zweier Jahre ist die Belegung der Smeura von 3800 auf 5300 Hunde angewachsen. Mindestens zweieinhalb Tonnen Hundefutter werden täglich benötigt, um sie alle zu ernähren. Viele von ihnen sind krank und beeinträchtigt als Folge von Verkehrsunfällen, Vergiftungen und Misshandlungen.

Das ist die Situation der Straßenhunde in Rumänien heute. Gibt es in einem solchen Land noch Hoffnung für die verfolgte Kreatur?

Es gibt ein Licht der Hoffnung!

Es gibt auch in Rumänien Menschen, die dem Hundemassaker nicht tatenlos zusehen und sich dagegen organisieren.
Wissen Sie, wie die Zeitschrift der Tierhilfe Hoffnung heißt? – „Das kleine Licht“. Der Name sagt alles aus: Solange dieses Licht brennt, ist der Kampf nicht verloren. Eine stetig wachsende Zahl rumänischer Tierschützer steht für diese Hoffnung. Sie gehen in Schulen und klären auf, damit wenigstens die Kinder mit einem Umdenken in Sachen Tierschutz beginnen.

Eines allerdings ist klar: Ohne finanzielle Unterstützung von außen erlischt diese Hoffnung über Nacht.

Das politische Europa freilich ignoriert das Problem. Da ist es wichtiger, wie krumm Gurken sein dürfen.

Nein – wir können die Welt nicht retten.
Aber wenn durch unsere konkrete Hilfe auch nur ein paar Straßenhunde in Sicherheit gebracht werden, so haben wir wenigstens einen in unseren Kräften stehenden Beitrag geleistet, das kleine Licht der Hoffnung und der Menschlichkeit am Brennen zu erhalten.

Deshalb unterstützen wir, das Tierheim Unternesselbach, unser Partnertierheim Smeura, indem wir Hunde von dort an deutsche Tierfreunde vermitteln. Und wir bitten Sie herzlich darum, uns dabei auch in Zukunft nicht allein zu lassen.

Annika spendet an das Tierheim

Für Tierschutz ist man nie zu jung. Das beweist die achtjährige Annika, die im Garagentrödel ihre Kinderbücher verkauft und den Erlös von 40 Euro für unsere Tiere gespendet hat. Tierfreundin Annika kommt öfters mit Mama und Geschwistern ins Tierheim, um mit Katzen zu schmusen.

Wir finden Annikas Einsatz für den Tierschutz großartig und sagen ihr für die Spende herzlichen Dank!

W.B.

Smeura - Flohmarkt

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Dachsbacher Burgtheater spendet 1000 Euro für das Tierheim

Tierheimflohmarkt / Tag der offenen Tür 2017

Sachspenden von Doris und Jaqueline Wenzel

Die Vorsitzende des Katzenschutzvereins Veitsbronn, Doris Wenzel und Tierheilpraktikerin Jaqueline Wenzel besuchten uns an einem sonnigen Aprilsonntag und brachten eine ganze Kofferraumladung voller Hunde- und Katzenfutter, Verbandsmaterial und vielen anderen nützlichen Dingen mit.

Wir sagen Mutter und Tochter Wenzel, die seit langem im Tierschutz aktiv sind, herzlichen Dank.

Jaqueline steht als Tierheilpraktikerin am Beginn ihrer selbständigen Berufslaufbahn und freut sich auf reges Kundeninteresse. Tel. 0174 9385208

W.B.

Die Fellpflegerin

Die Fellpflegerin Julia Dirscherl in Langenzenn, Frankenstraße 24, hat unseren beiden Malteserhündchen Flocke und Rambo eine gründliche Schönheitskur mit Waschen, Trimmen und Bürsten angedeihen lassen – aus Tierliebe kostenlos.

 

Es hat gewirkt: Flocke und Rambo, jetzt richtig fesch, wurden kurz darauf vermittelt und sind glücklich in ihrem neuen Zuhause. Herzlichen Dank, Julia Dirscherl!

www.http://die-fellpflegerin.de

W.B.

Veranstaltungen 2017

28.05.2017         13:00 bis 18:00 Uhr

Flohmarkt im Tierheim Unternesselbach

17.06 bis 25.06.2017

Tierheim-Stand auf der Neustädter Kirchweih

16.07.2017

13:00 bis 18:00 Uhr

Smeura-Fest im Tierheim Unternesselbach

mit Flohmarkt zu Gunsten unsres Partner-Tierheims Smeura in Rumänien

Spendenaktion der Familie Niebler für das Tierheim

Zu unseren treuen Freunden und Förderern gehört die Firma Niebler, Schlaf Individual Matratzen- und Bettenstudio. Mit Einfallsreichtum und viel Hingabe sammelten Horst und Michael Niebler sowohl auf der Consumenta Nürnberg, als auch in ihren Filialen Neustadt und Bad Windsheim über Wochen hinweg Spendengelder für das Tierheim.
Ein Glücksrad am Messestand der Firma Niebler auf der Consumenta lockte das Publikum mit zahlreichen hochwertigen Gewinnen, gespendet aus dem Sortiment des Bettenstudios, von Bettdecken über Kissen und Spielzeug bis zu Waschhandschuhen. Keines der Kinder, die Lose kauften, ging leer aus: Als Trostpreis gab’s ein Tütchen Gummibären. Dasselbe wiederholte sich zu den verkaufsoffenen Sonntagen in der Adventszeit.
Daneben brachten Vater und Sohn Niebler mit beachtlichem Erfolg Tierheimkalender an ihre Kunden. Sie gehören zu den besten Kalenderverkäufern der Saison!
Der Mühen Lohn: Insgesamt 708,34 Euro als Erlös aus Tombola, Spenden und Kalenderverkauf ergab der Einsatz der Familie Niebler für unsere Schützlinge.
Dafür und für die langjährige Verbundenheit mit unserem Tierheim sagen wir herzlichen Dank!
W.B.

Rettet den Tigerwald!

Unter diesem Motto ist das Raubtier- und Exotenasyl in Wallersdorf bei Ansbach mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit getreten.
Der erst 2007 gegründete eingetragene Verein betreibt eine von nur zwei Auffangstationen für Raubtiere im deutschsprachigen Raum. In den vergangenen Jahren übernahm die junge Tierschutz-Initiative Raubkatzen und andere exotische Tiere, etliche davon aus illegaler oder schlechter Haltung amtlich beschlagnahmt.

Derzeit beherbergt das Raubtier- und Exotenasyl fünf Tiger, einen Puma, einen Luchs sowie etliche weitere seltene und exotische Tiere. Rotfuchs ‚Leo‘ wurde übrigens aus dem Tierheim Unternesselbach übernommen.
Abgesehen von einem festangestellten Tierpfleger wird die gesamte anfallende Arbeit von ehrenamtlichen Helfern bewältigt.
Was ist passiert?
Das 6000 m2 große Grundstück, auf dem sich das Tierasyl befindet, soll jetzt verkauft werden. Der Eigentümer hat es dem Verein zum Preis von 600.000 Euro zum Kauf angeboten. Diesen Betrag kann der 200 Mitglieder starke Verein selbstredend aus eigener Kraft nicht aufbringen. Was soll aber dann aus den Tieren werden? Finanzielle Unterstützung vom Staat gibt es nicht. Ob die Stadt Ansbach wenigstens mit einer Bürgschaft einspringt, ist noch nicht geklärt. Um das einzigartige Tierschutzprojekt dennoch zu retten, bleibt nur die Hoffnung, dass Tierfreunde genügend Geld spenden, um den Kaufpreis – zumindest teilweise – zusammen-zubringen.
Wir bitten Sie: Helfen Sie!
Der Tierschutzverein Neustadt a.d. Aisch und Umgebung unterstützt die Bitte des Raubtier- und Exotenasyls um Spenden zur Rettung des Tigerwalds bei Ansbach. Jede Spende ist ein Stückchen Hoffnung auf einen glücklichen Ausweg aus der Notlage.
Kommen Sie nach Wallersdorf!
Jeden ersten Sonntag im Monat ist im Raubtier- und Exotenasyl Tag der offenen Tür – ein Erlebnis für die ganze Familie, das garantiert lange im Gedächtnis bleibt. Auch an anderen Tagen steht das Gelände nach Absprache für Besucher offen. Wohin am Schulwandertag, Vereins- oder Betriebsausflug? Mit einem Besuch im Raubtier- und Exotenasyl haben Sie nicht nur einen erlebnisreichen Tag; Sie helfen auch mit, dass die Tiere dort eine Chance für die Zukunft haben.
W.B.

Telefon: 0981 46634683 Email: O.Neuendorf@raubkatzenasyl.de
Homepage: http://www.raubkatzenasyl.de/blog/

Spendenkonto:

Raubtier- und Exotenasyl e.V.
Sparkasse Ansbach
IBAN: DE06 7655 0000 0008 1884 43
BIC: BYLADEM1ANS

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